NAVIGATION

Hat auch sein Gutes: Spritpreise sinken in Corona-Krise

19. Mar. 2020 I Autor: Hagen Greifenthal I 1070 mal gelesen
Hat auch sein Gutes: Spritpreise sinken in Corona-Krise
Dank einem Streit um die Ölpreise und gesunkener Nachfrage sinken derzeit die Öl- und damit auch Benzinpreise

Gleich zwei Faktoren sorgen aktuell dafür, das die Spritpreise in Deutschland deutlich sinken - zum einen die Corona-Krise (die allerdings auch dafür sorgt das wir weniger Sprit brauchen) und die Billig-Ölverkäufe der Saudi-Arabier, die damit vor allem Russland treffen wollen. Denn die russische Wirtschaft ist weiter auf Talfahrt, Öl und Gas die Haupt-Devisenlieferanten und dem Preisverfall ausgesetzt, der Rubel stürzt nach unten. In die Richtung gehen aus Angst vor einer globalen Rezession auch die Rohölnotierungen. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell nur noch 29 Dollar, das sind rund acht Dollar weniger als vor einer Woche. Rohöl ist damit so billig wie zuletzt Anfang des Jahres 2016.



Laut aktueller Auswertung des Autoclubs ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,267 Euro, das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter. Am Günstigsten übrigens in Rheinland-Pfalz: Laut Bundesländervergleich kostet ein Liter Super E10 dort durchschnittlich 1,234 Euro. Auf Platz 2 folgen das Saarland und Mecklenburg-Vorpommern. Schlusslicht ist Schleswig-Holstein, wo man für einen Liter Super E10 im Mittel 1,319 Euro und damit 8,5 Cent mehr als in Rheinland-Pfalz bezahlen muss. Daraus ergibt sich bei einer 40-Liter Tankfüllung ein Aufpreis von immerhin 3,40 Euro.

Rheinland-Pfalz billigstes Benzin, Mecklenburg billigster Diesel

Diesel-Fahrer tanken derzeit in Mecklenburg-Vorpommern am preiswertesten. Hier kostet der Liter durchschnittlich 1,122 Euro. Das sind 5,3 Cent weniger als in Bayern, wo Diesel mit durchschnittlich 1,175 Euro je Liter am teuersten ist. Regionale Preisdifferenzen bei Benzin und Diesel ergeben sich aus dem unterschiedlich stark ausgeprägten Wettbewerb am Kraftstoffmarkt.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Donnerstag (19. März 2020) um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar.

hs/greifenthal/adac | Fotos: ADAC, Pxhere


 

WEITERE PASSENDE NACHRICHTEN ZUM ARTIKEL

Bezahlte Empfehlung | Anzeige



FIA CROSS COUNTRY WORLD CUP 2020


Bezahlte Empfehlung | Anzeige


VIDEO TIP AUS UNSEREM KINO



SERIEN & SPECIALS BEI JOHNTIM.DE


Bezahlte Empfehlung | Anzeige


Social Media und Kontakt

Facebook

social

Twitter

social

Youtube

video

Dailymotion

video

Newsletter

kontakt

E-Mail Box

kontakt


JOHNTIM.DE RALLYE RUECKBLICK


Bezahlte Empfehlung | Anzeige



Bezahlte Empfehlung | Anzeige